ElektroQuatsch

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Heute bei ElektroQuatsch war Porsche ganz klar das große Thema: Hinter den Kulissen sorgt der mögliche Panamera-/Taycan-Zusammenschluss für ordentlich Gesprächsstoff – nicht, weil Porsche plötzlich alles gleich macht, sondern weil man offenbar Entwicklungskosten drastisch drücken will, während Verbrenner- und Elektro-Tech trotzdem getrennte Wege gehen. Dazu passt die größere Klammer: Mit Porsches „Strategie 2035“ will Michael Leiters nach dem miesen 2025 wieder auf Luxus-Margen statt Volumen schalten – und als Produkt-Schlagzeile obendrauf gab’s den Porsche Cayenne S Electric, der mit viel Leistung, großer Reichweite und schneller Lade-Ansage die Strom-SUV-Latte höher hängen soll.

Politik und Markt haben derweil ihren eigenen Spannungsbogen: Der ZDK warnt vor einem Kaufstopp wegen der unklaren Kaufprämie 2026 – und zeigt gleichzeitig, dass echte Preisparität (Stichwort Skoda) mehr bewegt als jede Förder-Nebelkerze. Für die Ladeinfrastruktur gab’s einen echten Paukenschlag, weil das Gericht Tank & Rast das Autobahn-Privileg gekippt hat: Künftig müssen Standorte ausgeschrieben werden, was mehr Wettbewerb und am Ende hoffentlich bessere Preise bedeutet.

Bei den Herstellern ging’s außerdem in die Zukunftsplanung und in die Technik-Offensive: Mercedes will mit VLE und VLS die Elektro-Vans auf Luxus trimmen – 800 Volt, viel Reichweite und ein Interieur, das eher nach Lounge als nach Lieferwagen klingt. Renault kontert mit schierer Schlagzahl: 36 neue Modelle plus 800-Volt-Plattform sollen die Gruppe Richtung Software- und Tech-Player schieben.

Bei Volkswagen war heute gleich doppelt Bewegung drin: Einmal als Energieunternehmen, weil in Salzgitter ein 40-MWh-Großspeicher live ging und Elli in den Stromhandel startet – inklusive Unified-Cell-Story fürs eigene Batterie-Ökosystem. Und einmal ganz klassisch auf der Straße, denn der ID. Polo wurde fast ungetarnt im Wintertest erwischt, mit klarer Botschaft: zurück zu vertrautem Design, echten Tasten und einem Preis, der wieder nach „Volks“-Wagen klingen soll.

Tesla lieferte heute zwei sehr unterschiedliche Schlaglichter: Im Alltag wird’s teurer, denn beim Robotaxi in Austin steigt die Grundgebühr stark an – Kurzstrecken werden damit zum Luxus, wohl auch um Wartezeiten zu entschärfen. Im Fernverkehr hingegen geht’s voran: Mit dem ersten öffentlichen Megacharger und neuen Einblicken ins Semi-Interieur wirkt das Thema E-Truck plötzlich deutlich weniger nach Zukunftsmusik.

Und auch Ford hat nachgelegt: Der Puma Gen‑E bekommt für 2026 mehr Reichweite und ein BlueCruise-Update, womit „Hands-off“ auf europäischen Autobahnen in der Kompaktklasse ankommt.

Zum Schluss noch der Deal des Tages: Wer gerade auf der Suche nach einem bezahlbaren Elektro-SUV ist, sollte den Kia EV3 ab 27.219 € bei Neuwagen Kiefer auf dem Zettel haben – wahlweise als effiziente Stadt-Version oder mit großem Akku für die lange Strecke.

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