Bei Lucid wird’s ungemütlich: Inmitten der Restrukturierung und kurz nach dem CEO-Wechsel verliert das Start-up ausgerechnet seinen Entwicklungs- und Softwarekopf – alles dazu in „Lucid Motors: Chef-Ingenieur geht nach CEO-Wechsel“, brisant auch deshalb, weil der Produktionsstart der günstigeren Modelle schon näher rückt.
Parallel dreht sich heute viel ums Laden und um Batterien: BYD will Europa mit einem eigenen Netz aus Megawatt-Säulen überziehen und verspricht mit bis zu 1.500 kW Ladeleistung quasi „tanken statt warten“ – die Details stehen in „BYD Flash Charger: 1.500 kW Megawatt-Laden kommt nach Europa“. Auch Tesla setzt weiter auf Masse statt Mythos und plant einen echten Lade-Koloss in Kalifornien, nachzulesen in „Tesla Supercharger: Megapark mit 96 V4-Stalls geplant“. Und währenddessen zeigt der Blick nach Deutschland, wie schnell das Netz hierzulande wächst: „Ladeinfrastruktur 2026: Deutschland knackt 200.000 Ladepunkte“ meldet neue Rekorde – vor allem bei Ultraschnellladern, aber mit weiterhin deutlichen regionalen Unterschieden.
Technologisch wird’s ebenfalls spannend – und teilweise ziemlich unschön: Stellantis bringt gemeinsam mit Factorial eine Testflotte mit echter Festkörper-Batterie auf die Straße, inklusive großer Reichweiten- und Ladeversprechen, siehe „Stellantis: Festkörper-Batterie im Dodge Charger im Test“. Wie sehr man bei „Wunderakku“-Ankündigungen aber aufpassen muss, zeigt der handfeste Betrugsverdacht rund um ein finnisches Start-up: „Donut Lab: Festkörper-Akkuskandal erschüttert E-Mobility“ zeichnet nach, wie aus der CES-Sensation plötzlich ein Ermittlungsfall wurde.
Für alle, die beim Schnellladen eher Angst vor Akkuschäden haben: Ein Extremtest liefert überraschend beruhigende Zahlen, denn ein Model Y hält nach viel DC-Laden praktisch den Neuzustand – die Einordnung gibt’s in „Tesla Model Y: Batterie-Zustand nach extremem Schnelllade-Test“. Weniger erfreulich für Bastler und Gratis-Tools: VW macht ernst und schiebt externen, inoffiziellen Zugriff auf die Fahrzeug-/Lade-Schnittstellen einen Riegel vor – was das konkret bedeutet, erklärt „VW sperrt API-Schnittstelle: Aus für Gratis-Ladetools“.
Bei den Herstellern prallen Strategie und Realität weiter aufeinander: In Brüssel drohen ab 2030 schärfere Flottenziele – und die deutschen Autochefs warnen bereits vor Milliardenstrafen, falls die Nachfrage nicht mitzieht, mehr in „EU-Flottenziele 2030: Autochefs warnen vor Milliardenstrafen“. Porsche zieht derweil eine klare Linie und schließt einen vollelektrischen 911 offiziell aus, zugunsten von Verbrenner- und Hybrid-Pfaden – das Update steht in „Porsche: Vollelektrischer 911 offiziell ausgeschlossen“. Und wer lieber handfeste Modellpflege statt Grundsatzdebatten mag: Lynk & Co bringt für den 02 ein Komfort- und Software-Update für 2027, ohne am Antrieb oder Einstiegspreis zu rütteln, zusammengefasst in „Lynk & Co 02: Elektro-Update 2027 bringt mehr Komfort“.
Zum Schluss noch ein kurzer Wissensanker fürs Autonomie-Bingo: Wenn irgendwo wieder „selbstfahrend“ draufsteht, hilft die saubere Einordnung der SAE – von Level 0 bis 5 – in „Autonomes Fahren: Die 6 SAE-Level von 0 bis 5 erklärt“, inklusive der entscheidenden Frage, ab wann nicht mehr der Mensch, sondern das System die Verantwortung trägt.























